Leonie Hunker & Pascal Beirle

Abschied und Comeback

Am letzten Sonntag der Sommerferien nutzen Leonie Hunker und Pascal Beirle vom LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg auf recht unterschiedliche Weise das Weilstetter Volksbank-Meeting in Balingen für einen Wettkampfausflug.

Leonie Hunker, die beim Kugelstoßen der U20 Mädchen mit der 4 Kg-Kugel ein letztes Mal in den Ring stieg, präsentierte sich auch ohne nennenswerte Vorbereitung mit der besten Tagesweite von 13,06 Meter. Das dies ihr vorerst letzter Auftritt in der Leichtathletik sein sollte, verriet die Vierte der letztjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften der U18 erst kurz zuvor. Die frisch gebackene Abiturientin wird sich nach einem ersten Ausflug zum Bobfahren im letzten Winter nun ganz auf diese neue und spannende Herausforderung einlassen. Schon in zwei Wochen wird sie zum ersten Lehrgang nach Oberhof reisen und zukünftig als Anschieberin im Zweier-Bob dem Geschwindigkeitsrausch der Eiskanäle Vorrang geben.

Sein Comeback nach genau einem Jahr Trainingspause feierte an gleicher Stelle Nachwuchssprinter Pascal Beirle. Dem Ausheilen einer Stressfraktur an einem Wirbelbogen in der Lendenwirbelsäule wollte man die nötige Zeit zur Regeneration geben. Mit gestärktem Rücken konnte Pascal dann auch gleich dort anknüpfen, wo er vor einem Jahr eine Pause einlegen musste. Nach zwei lockeren 100m-Läufen (jeweils 11,32 Sekunden) zwei Tage zuvor in Plochingen, konnte sich der U18 Sprinter auf der schnellen Bahn im Au-Stadion mit der nötigen Konkurrenz weiter steigern. Im Sog von U20 Top-Weitspringer Gianni Seeger, mit dem er Schulter an Schulter über den Zielstrich lief, meldete sich Beierle in neuer Bestzeit von 11,25 Sekunden auf der Sprintbühne zurück.

Leonie Hunker & Pascal Beirle

Leonie Hunker & Pascal Beirle

Jugend DM in Mönchengladbach

Leichtathletikzentrum holt sich drei Mal Edelmetall bei der Jugend-DM in Mönchengladbach

Mit einem kompletten Medaillensatz kehrten die U18 und U20 Jugendlichen des LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg von den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach zurück.

Hannemann wird seiner Favoritenrolle gerecht

Jugend DM in Mönchengladbach

Jugend DM in Mönchengladbach

LAZ-Hürdensprinter Henrik Hannemann war auf dem Papier die klare Nummer eins in Sachen Anwartschaft auf den Titel über die 110m Hürdenstrecke. Der Deutsche Jugendmeister unterm Hallendach und Jahresschnellste hatte nach seinem Vorlaufaus bei der U20 WM in Bydgoszcz noch einen versöhnlichen Saisonabschluss auf dem Plan. Der Abiturient, der unter den Fittichen von Sven Rees in Stuttgart trainiert, konnte sich im Grenzlandstadion von Runde zu Runde als Schnellster steigern und selbst ein etwas schwächerer Start im Finale hielt den U20-DM-Zweiten des Vorjahrs nicht davon ab den anvisierten Titel in 13,90 Sekunden klarzumachen. Eine Zehntel weg vom Titel war in Mönchengladbach Felix Krause. Der Chemnitzer lief auf der Außenbahn in Bestzeit von 14,00 Sekunden zu Silber. „Ich konnte das Feld von hinten aufrollen. Der Titel ist ein schöner Abschluss der Jugendklasse“, sagte Hannemann nach dem Rennen. In den kommenden Jahren muss er mit den rund sieben Zentimeter höheren Männer-Hürden klarkommen. „2015 habe ich schon ein gutes Rennen über die hohen Hürden gehabt. Aber klar ist es eine Umstellung, was Kraft und Beweglichkeit angeht“, blickte der Routinier Henrik Hannemann voraus.

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Süddeutsche Meisterschaften in St. Wendel

Die Süddeutschen Meisterschaften der Junioren- und U16-Klasse im Saarländischen St. Wendel brachten für das Leichtathletikzentrum Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg eine gute Ausbeute.

Einen Tag vor ihrer Abreise zur U20 WM in Bydgoszcz (Polen) wollte sich Sprinterin Lisa Nippgen noch ein Mal Wettkampfpraxis holen. Über die 100m der U23 Juniorinnen ließ sie als Vorlaufschnellste, bei Gegenwind (-1,2) in 12,03 Sekunden nichts anbrennen. Im Finale legte sie dann noch eine Schippe drauf und holte sich in 11,86 Sekunden den Süddeutschen Meistertitel. Lena Jünk lief im Juniorinnenfeld über die 400m Hürdendistanz mit 67,91 Sekunden auf Platz sechs. Marvin Wach verpasste über 100m der Junioren in 11,06 Sekunden knapp das Finale.

Zwei Mal Silber für den Schülernachwuchs

Im 2000m-Rennen der W14 musste sich Charlotte Römer (7:00,40 Minuten) nur hauchdünn im Kampf um den Titel geschlagen geben. In einem packenden Endkampf bis zum Zielstrich trennten sie lediglich acht Hundertstel Sekunden von der Siegerin. Eine weitere Silbermedaille gab es für Yeliz Kars im Diskuswerfen der Mädchen W14. Ihr weitester Versuch landete dabei bei 30,33 Metern.

Nathanael Weiß verpasste mit 1,75 Meter im Hochsprung der Jungen M15 knapp die Medaillenränge. Im 80m Hürdenfinale lief er zudem in neuer persönlicher Bestzeit (11,07 Sekunden) auf Rang sechs.

Sowohl über als auch ohne Hürden ist derzeit Leonie Maginot schnell unterwegs. Für das 80m-Hürdenfinale der Mädchen W14 qualifizierte sie sich mit einer neuen Bestzeit von 11,97 Sekunden. Im Finale bestätigte sie ihre gute Form dann in 12,01 Sekunden, was ihr Rang fünf einbrachte. Auch ohne die Hürden zählt sie nun zu den Schnellsten im Süden. Mit neuer persönlicher Bestzeit (12,77) gelang ihr auch hier der Sprung ins Finale, wo sie in  12,86 Sekunden wiederum Fünfte wurde. Die vielseitige Yeliz Kars schaffte jeweils mit 12,55 Sekunden über 80m Hürden und 32,44 Metern im Speerwerfen Rang sieben. Megan Fischer steigerte sich im Stabhochsprung der W15 auf die neue Besthöhe von 2,80 Meter was am Ende Platz acht bedeutete.

Schülerstaffeln auf Rang vier und sechs

Zum Abschluss der Wettbewerbe kam die 4x100m Staffel der LAZ Mädchen in der Besetzung Fabienne und Leonie Maginot, Yeliz Kars und Saphira Steil in 50,23 Sekunden unter 27 teilnehmenden Staffelteams auf Rang vier.  Die LAZ-Jungen liefen in der Besetzung Nathanael Weiß, Simon Brettschneider, Mika Masur und Lukas Schmidtke in 47,70 Sekunden auf Rang sechs ein.